Alfred-Wegener-Institut

Forschungseisbrecher Polarstern

Sie ist das Flaggschiff der deutschen Polarforschung: Die Polarstern. Als schwimmendes Forschungslabor kreuzt der mächtige Eisbrecher seit über 30 Jahren durch die Polarmeere. Jetzt sind auch wir »mit an Bord«.

Das Schiff bahnt sich seinen Weg durch arktische Gewässer im Dienst der Wissenschaft, auf den Spuren der größten und der kleinsten Lebewesen im Meer, der Gletscher und des Weltklimas, und es versorgt dabei noch die deutsche Forschungsstation Neumayer III in der Antarktis. Auf ihren Expeditionen arbeiten internationale Forscherteams aus unterschiedlichen Fachgebieten zusammen, wie Biologen und Geologen, Ozeanographen, Meteorologen und Chemiker.

Plankton, Pottwal und Polareis

Einer der Schwerpunkte der Polarforschung ist das Plankton, die Basis der Nahrungskette, das sich im Zuge des Klimawandels stark verändert. Für Messungen wie z.B. Genanalysen wird Meerwasser angesaugt und samt dem lebenden Inhalt über ein Rohrsystem in die unterschiedlichen Labore geleitet. Damit diese Analysen nicht verfälscht werden, darf das System unter keinen Umständen verunreinigt sein. Und hier kommt Schweitzer-Chemie ins Boot.

Der Betreiber der Polarstern, das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven, suchte nach einem Partner mit hoher Beratungs- und Umsetzungskompetenz. Überzeugen konnten wir mit unseren flachen Strukturen und kundigen Ansprechpartnern, unserem breiten Leistungsspektrum, dem zuverlässigen Technischen Service und unseren Produkten.

Leinen los für eine gute Zusammenarbeit

Sorgfältige Analysen sind auch die Basis für unsere Arbeit. So untersuchten wir zunächst den Bedarf und das Reinwassersystem der Polarstern, um den Arbeitsumfang zu definieren. Nach der Durchführung der aufwändigen Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen können die Forscher nun noch genauere organische Analysen des Seewassers vornehmen. Zusätzlich wurde ein neues Desinfektionssystem für die Trinkwasserversorgung des Schiffes eingebaut.

Für uns gehört dieser Auftrag zu den faszinierendsten Projekten, die wir betreuen dürfen. Wir freuen uns deshalb ganz besonders, dass das Alfred-Wegener-Institut sehr zufrieden mit unserer Arbeit ist.
Um die Analysequalität des Seewassers weiter zu verbessern und vor allem auch bei längeren Forschungsreisen sicherzustellen, wird die Zusammenarbeit künftig ausgebaut und vertieft.